So vermeiden Sie Schimmel

Im Alltag kann man viele Dinge tun, um Schimmel wirkungsvoll entgegenzuwirken. Regelmäßiges und korrektes Lüften ist dabei das A und O.

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Schimmel ist nicht nur hässlich, sondern auch eine Gefahr für die Gesundheit.
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Regelmäßiges Stoßlüften ist das A und O für ein gesundes Raumklima.

Schimmel bildet sich, wenn Wände zu sehr auskühlen. Auf der kalten Oberfläche schlägt sich dann die Feuchtigkeit nieder, die in der warmen Raumluft enthalten ist. Eine gute Dämmung, die das Auskühlen der Wände von vornherein verhindert, beugt Schimmel vor. Besonders wichtig ist es, regelmäßig und richtig zu lüften.

Fenster auf! So lautet die Devise. Kippen bringt nämlich so gut wie gar nichts, außer dass man Heizkosten buchstäblich zum gekippten Fenster hinauswirft. Mehrmals am Tag sollte man die Fenster für jeweils einige Minuten öffnen. Im Idealfall entsteht bei diesem Stoßlüften auch ein Durchzug in den Räumen.

Besonders wichtig ist das Lüften nach Tätigkeiten, die große Mengen an Feuchtigkeit mit sich bringen wie Duschen oder Kochen. Auch nach dem Aufstehen sollte das Schlafzimmer gut durchlüftet werden. Beim Stoßlüften wird der warmen Innenluft durch die kalte Außenluft überschüssiger Wasserdampf entzogen – die Feuchtigkeit wird dabei aus dem Raum transportiert.

Nach dem Baden oder Duschen gilt es nicht nur, die nassen Oberflächen zu trocknen, sondern auch, die benutzten Handtücher auf der Heizung zumindest anzutrocknen. Die Restfeuchtigkeit wird dabei erheblich reduziert.

Wenn Sie die Möglichkeit haben, trocknen Sie Ihre frisch gewaschene Wäsche in einem separaten Waschraum oder im Trockner. Wäsche sollte man nach Möglichkeit nicht in der Wohnung trocknen, denn dabei wird zu viel Feuchtigkeit an die Umgebung abgegeben.

Große und sperrige Möbel sollte man nicht direkt vor kalte Außenwände stellen. Um eine ausreichende Luftzirkulation sicherzustellen, sollte zwischen Schrank und Mauer ein Mindestabstand von 10 Zentimetern gelassen werden.

Meistens sind die Fensterscheiben die kältesten Stellen im gesamten Raum. Wird nicht richtig gelüftet, kann die Raumfeuchtigkeit nicht nach draußen entweichen und lagert sich als Kondenswasser am Fenster ab. Passiert dies, ist das ein Zeichen für falsches Lüft- oder Heizverhalten. Kondenswasser sollte immer von der Scheibe weggewischt werden.

Übrigens: In Wohnzimmer und Küche sollte es mindestens 20 Grad haben, im Schlafzimmer sind 16–17 Grad ausreichend.

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