Franz-Rudolf Esch
© Franz-Rudolf Esch

Typische Marken-Missverständnisse - aufgeklärt von Franz-Rudolf Esch

Ein Markenzeichen ist keine Marke.

Jedes Zeichen ist zunächst nur ein Zeichen. Es muss mit Leben, also mit Inhalten verknüpft werden. Sonst würden wir heute noch glauben, das Krokodil von Lacoste könnte für Gefahr und nicht für Mode stehen.

Marke ist nicht gleich Werbung.

Eine Marke ist ein Versprechen an den Kunden, das durch Produkte und Services und an jedem Kontaktpunkt mit Kunden einzulösen ist.

Einzelmaßnahmen helfen der Marke nicht.

Ein Feuerwerk bleibt ein Feuerwerk: Es ist schnell da und auch schnell wieder weg. Vielmehr muss man kontinuierlich in den Markenaufbau investieren und auf die Orchestrierung der Maßnahmen achten, damit ein klares Bild bei Kunden entsteht: Marken wie Sixt, Rolex, Louis Vuitton oder BMW zeigen, wie es geht. Zu all diesen Marken haben Sie ein klares Bild.

Das machen, was alle machen, hilft auch nicht.

Hier gilt: Wer in die Fußstapfen der Anderen tritt, kann nicht überholen und bleibt immer nur zweiter Sieger. Mich öden mittlerweile die ganzen Branchenklischees an, die von vielen Marken stereotyp kommuniziert werden. So wäre eine Marke wie Red Bull niemals groß geworden. Besser: Andere, neue Wege gehen.

Protokolliert von Sarah Sommer.

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