SO FUNKTIONIERT openHandwerk

openHandwerk

Über die openHandwerk-App können Mitarbeiter unterwegs auf alle Dokumente zugreifen und eigene Vermerke direkt abspeichern.

"Ich wollte zeitintensive Aufgaben abgeben und die Arbeit im Einsatz übersichtlicher machen", erklärt der Gründer von openHandwerk, Martin Urbanek, in dessen Handwerksbetrieb Vallovapor openHandwerk bereits läuft. Die rund 14 Mitarbeiter bei Vallovapor sind nun mit Smartphone und Tablet unterwegs, ihre Absprachen laufen zentral über die Software.

App vor allem für Einsätze außer Haus

Inzwischen machen auch andere Betriebe von der Handwerkersoftware Gebrauch. "Die Anfragen für openHandwerk kommen vor allem von Handwerkern, die viele Einsätze außer Haus haben: darunter Sanitärbetriebe, Malerfachbetriebe, Gebäudereiniger und Elektriker", sagt Urbanek. "Sie wollen keine Insellösungen mehr."

Arbeiteten mehrere der Gewerke zusammen, könnten sie sich über die Software besser koordinieren. Wenn ein Mitarbeiter von Vallovapor zum Beispiel eine Badezimmerwand von Schimmel befreit und dabei ein Problem bei der Dusche feststellt, kann er den Sanitärbetrieb sofort mit einem Foto in der Cloud darauf hinweisen.

Mehr Aufträge abgewickelt - durch bessere Organisation

"Wir können mehr Aufträge abwickeln, einfach weil wir jetzt besser organisiert sind", sagt der Geschäftsführer. "Das Problem vieler Handwerker - zu viele Aufträge, zu wenig Personal - haben wir durch die Gründung von openHandwerk in den Griff bekommen."

TIPP: UMSTELLUNG AUF CLOUDLÖSUNG BRAUCHT ZEIT

Gewerke, die eine Cloudlösung in Betracht ziehen, sollten nicht überstürzt vorgehen. Die gesamten Abläufe umzustellen, sei nicht einfach, sagt openHandwerk-Gründer und -Anwender Martin Urbanek.

Als ersten Schritt sollte sich ein Betrieb Büroorganisation und Prozesse vornehmen. Urbanek "Allein ständig wiederkehrende Büroaufgaben zu automatisieren, spart schon viel Zeit."

Text: Nina Bärschneider

  • Drucken
  • Nach oben