HANDWERKS-TREND CO-WORKING-SPACES

Co-Working-Spaces bieten Freiberuflern, Kreativen und kleinen Firmen gemeinsamen Arbeitsraum, gemeinsame Nutzung von Maschinen und Infrastruktur an, um flexibel zu kooperieren. Die Co-Worker können dort unabhängig voneinander agieren oder in Projekten in Kooperation aktiv sein.

Entstanden ist die Idee der Co-Working-Spaces in der Berliner Hacker- und Start-up-Szene um 1995. Ziel war es, professionell zu arbeiten, voneinander zu lernen und Kosten zu sparen.

Co-Working-Spaces fingen mit Schreibtischvermietung an

Inzwischen ist aus dem Gründungsgedanken der Co-Worker eine neue dienstleistungsorientierte Immobiliensparte für kooperative Arbeitsräume hervorgegangen.

Das erfolgreichste Unternehmen der Co-Working-Branche ist WeWork. Es wurde 2010 in New York gegründet und bot damals nur einfache Schreibtischvermietungen an.

Das ehemalige Start-up ist heute auch in Deutschland und über 20 weiteren Ländern aktiv. Der Börsenwert wird inzwischen auf über 35 Milliarden Dollar geschätzt. In Manhattan hat WeWork bereits mehr Büroflächen besetzt als jedes andere Unternehmen.

Verknüpfung mit weiteren Services

Das Tochterunternehmen Rise by We eröffnet Wellness-Studios, die an die Büros angeschlossen sind. Der nächste Schritt sind Kitas, Schulen und Restaurants, die nur für die Co-Worker und ihre Familien zugänglich sind.

Co-Working boomt auch in Deutschland: Die Anzahl der Co-Working-Spaces in den sieben größten Städten hat sich seit 2017 verfünffacht.

So nutzen Sie den Handwerks-Trend zu Co-Working-Spaces schon heute!

Die Onlineplattform Craftspace vermittelt Küchen, Werkstätten und Ateliers für Gründer, Künstler und Gastronomen.

Handwerk und Co-Working

Die kooperative Nutzung von Hightechwerkstätten durch Handwerker hat sich noch wenig entwickelt. Es ergibt Sinn, dieses Modell des Co-Workings für eine professionelle Nutzung zu prüfen.

Handwerker und Handwerksbetriebe könnten so Maschinen und Technologien für Projekte nutzen, ohne die Investition allein tragen zu müssen.

NETWORKING - BETRIEB - 2022

GLOBALE "MAKER"-BEWEGUNG

FabLabs (Fabrikationslabore) sind die Hightechwerkstätten der so genannten "Maker". Sie ermöglichen es Privatpersonen, von den neuesten Produktionsmitteln und modernsten Fertigungsmethoden zu profitieren.

Typische Mietgeräte der FabLabs sind 3-D-Drucker, Laser-Cutter, CNC-Maschinen, Fräsen oder Pressen zum Tiefziehen.

Das erste FabLab wurde 2002 von Neil Gershenfeld am Massachusetts Institute of Technologie gegründet. Er löste damit die global aktive "Maker"-Bewegung aus.

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