Unternehmerfrauen im Handwerk

zoom
Auf der Internationalen Handwerksmesse traf sich der Bundesverband der UnternehmerFrauen im Handwerk erstmals zu einer Frauenfachtagung unter dem Titel "Frauen im Handwerk - Zukunft gestalten!"

Die Internationale Handwerksmesse stand 2017 unter dem Motto "Made in Germany. Das Original. Echt bei uns im Handwerk." und hat zu diesem Anlass auch das Thema "Unternehmerfrauen im Handwerk" aufgegriffen.

So präsentierte sich der Bundesverband der UnternehmerFrauen im Handwerk (UFHauf der Themenfläche "Fokus. Made in Germany" und beleuchtete ein Thema, das die Zukunft des Handwerks maßgeblich mitbestimmen wird. Denn die Fakten sprechen für sich:

  • Ein Drittel (32,1 Prozent) der Beschäftigten im Handwerk ist weiblich
  • Rund 24 Prozent der Betriebsgründungen im Handwerk wird von Frauen vorgenommen
  • Über 32.520 Mädchen haben 2015 eine Ausbildung im Handwerk begonnen
  • Rund 20 Prozent der Meisterprüfungen wurden 2015 von Frauen abgelegt

Der UFH berichtet, dass die Bedeutung von Frauen selbst in männerdominierten Berufen wie Kfz-Mechatroniker, Tischler oder Elektroniker gestiegen ist - auch wenn der Anteil der weiblichen Auszubildenden mit nur etwa fünf Prozent noch sehr gering ist. 

Ziel des Verbands ist es, Frauen im Handwerk zu fördern, ihre Führungsrolle zu stärken und weibliche Nachwuchskräfte für eine handwerkliche Ausbildung zu begeistern.

V.l.n.r.: Heidi Kluth (Bundesvorsitzende der UnternehmerFrauen im Handwerk), Dr. Monique R. Siegel (Trendforscherin und Wirtschaftsethikerin), Margit Niedermaier (Pressewartin der UnternehmerFrauen im Handwerk), Bibiana Steinhaus (Schiedsrichterin der Fußball-Bundesliga der Herren)

Interview: "Female Shift? Ein Megatrend!"

Die Arbeitswelt und damit auch das Handwerk erleben einen tiefgreifenden Wandel, sagt die Trendforscherin und Wirtschaftsethikerin Dr. Monique R. Siegel (2. von li.) im Gespräch mit der Internationalen Handwerksmesse.

Zum Interview

  • Drucken
  • Nach oben